Beschreibung
Eigensinniges Wörterbuch der philosophischen Aufklärung von Problemlösen bis Erlösung
Die Vorstellung von einem zukünftigen Paradies, sei es im Himmel oder auf der Erde oder irgendwo im Weltall, ist illusionär und ausgeträumt. Nur wer Aufklärung zu Ende denkt und das bedeutet für mich, wer von der messianischen Utopie der Erlösung überzeugt ist und die Konsequenzen Gerechtigkeit, Menschenwürde, Frieden und Empathie praktiziert und weltweit durchsetzt, verhindert den Umschlag in Massenbetrug und öffnet die Konformität der heutigen Warengesellschaft.
Um in unserer Weltgesellschaft sachgemäß, erfolgreich und nachhaltig Probleme zu lösen, sind aufgeklärte, mündige Menschen zu einem aufgeklärten Realismus verpflichtet und lernen, befreit zu denken und zu leben – in der Dynamik des Vorläufigen.
Der Prozess der Aufklärung ist am Ende des Anthropozäns ein weltweiter wie lebenslanger Lernprozess. Aufgabe dieses Prozesses ist die Durchsetzung von Demokratie und Gleichheit: weder Athen noch Madagaskar!
Jürgen Schmitter, Dr. rer. pol., M.A. (Philosophie), Jahrgang 1943, ist vielfach politisch und gewerkschaftlich engagiert und im Alter noch schriftstellerisch tätig. Von ihm stammen zahlreiche Beiträge zur Bildungsreform, zur Regionalgeschichte des Scopingaus und zur Theorie und Praxis des Christentums und der Aufklärung. Seine letzte Veröffentlichung im agenda Verlag „Nachdenken aus der Peripherie im Anthropozän. Überlegungen zur Anthropologie der Aufklärung“ ist 2023 erschienen. Der Autor bezeichnet sich als bibliophil und ist Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft und Mitglied im Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Er lebt und arbeitet in Metelen im Münsterland. Seine Website: https://schmitter.sifisu.org.

